
Überblick
Für die GLS Group haben wir die User Experience eines digitalen Portals zur Lieferkettenüberwachung untersucht. Das Portal spielt eine zentrale Rolle dabei, komplexe Informationen rund um Sendungen, Lieferketten und Statusdaten für Mitarbeiter verständlich und effizient nutzbar zu machen. Ziel des Projekts war es, bestehende Schwachstellen in der Nutzung sichtbar zu machen und konkrete Ansatzpunkte für eine Verbesserung der täglichen Arbeit zu identifizieren.
Unser Ansatz
Im Rahmen eines umfassenden UX Audits haben wir das Portal aus der Perspektive seiner tatsächlichen Nutzer analysiert. Dabei wurden zentrale User Flows, Informationsarchitektur, Navigation, Interaktionen und die Darstellung komplexer Informationen untersucht. Besonderes Augenmerk lag darauf, an welchen Stellen Mitarbeiter unnötige Zeit aufwenden, Informationen schwer auffindbar sind oder Prozesse unnötig kompliziert werden.
Die Erkenntnisse wurden anschließend nicht nur dokumentiert, sondern in konkrete und priorisierte Handlungsempfehlungen für das interne Entwicklungsteam von GLS übersetzt. Damit konnte klar nachvollzogen werden, welche Veränderungen welchen konkreten Einfluss auf die User Experience haben und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten.
Kunde
GLS Portal
Datum
23.02.2024
Projektart
UX Audit
Umsetzungsdauer
12 Wochen
Was wir umgesetzt haben
Die technische Umsetzung blieb vollständig beim internen Team von GLS. Unsere Aufgabe bestand darin, eine belastbare UX-Grundlage für diese Weiterentwicklung zu schaffen und die Empfehlungen so aufzubereiten, dass sie direkt in den Entwicklungsprozess überführt werden konnten.
Das Team setzte die identifizierten Maßnahmen anschließend eigenständig im Portal um. Dadurch konnten bestehende technische Strukturen genutzt und gezielt dort weiterentwickelt werden, wo die größten Verbesserungen für die Nutzer zu erwarten waren.
Ergebnis
Die überarbeiteten Bereiche führten zu einer messbaren Verbesserung der Nutzung und wurden anschließend von den Mitarbeitern sehr positiv aufgenommen. Besonders das Feedback der tatsächlichen Anwender zum neuen Portal fiel überaus positiv aus.
Der Case zeigt damit sehr deutlich, welchen Unterschied ein UX Audit machen kann: Statt ein bestehendes Produkt komplett neu zu entwickeln, wurden konkrete Probleme identifiziert, priorisiert und gemeinsam mit dem internen Entwicklungsteam gezielt gelöst.
Fazit
Bei komplexer Unternehmenssoftware liegt das größte Potenzial häufig nicht in einem vollständigen Redesign, sondern in der gezielten Verbesserung der bestehenden User Experience. Das UX Audit für GLS schuf dafür die Entscheidungsgrundlage und ermöglichte es dem internen Team, die relevanten Veränderungen selbst umzusetzen – mit messbaren Ergebnissen und einer deutlich höheren Akzeptanz bei den Mitarbeitern.
